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Spektralklassen der Sterne

Sterne haben bei ihrer „Geburt“ in riesigen Gas- und Staubwolken sehr unterschiedliche Massen. Von der halben bis zur mehrfachen Masse unserer Sonne. Die unterschiedliche Masse entscheidet über ihre Temperatur und damit über ihre Farbe und Lebensdauer. Je mehr Masse ein Stern hat, desto höher ist der Druck und damit die Temperatur. Und je höher die Temperatur, desto schneller verbrennt sich der Stern sozusagen selbst.

Die Lebensdauer eines grossen, blauen Sterns beträgt nur wenige Millionen Jahre, während die kleinen roten Sterne Billionen Jahre alt werden können. Je nach Temperatur und Farbe werden Sterne in sieben Kategorien - sogenannte Spektralklassen - eingeteilt. Die grössten und  heissesten Sterne leuchten blau, die kleinsten und „kühlsten“ leuchten rot. 

Um sich die Reihenfolge O-B-A-F-G-K-M der verschiedenen Spektralklassen merken zu können hat sich im Englischen der Merksatz "Oh, Be A Fine Girl/Guy, Kiss Me!" bewährt. Im deutschsprachigen Raum gibt es auch noch den lustigen Spruch "Offenbar benutzen Astronomen furchtbar gern komische Merksätze."

Besondere Sterne: kühl, gross oder schwer!

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