Von blossem Auge

Der Mond ist der einzige Himmelskörper, der schon von blossem Auge Details zu erkennen gibt. Am leichtesten zu erkennen sind die Mondphasen, der Erdschein und die unterschiedliche Färbung auf der Oberfläche.

Orientierung auf dem Mond

1961 legte die Internationale Astronomische Union (IAU) fest, dass Osten auf dem Mond dort ist, wo die Sonne auf dem Mond aufgeht und Westen dort, wo die Sonne auf dem Mond untergeht.  Beim Blick auf den Mond von der Nordhalbkugel der Erde aus ist also Osten  rechts,  und der Westen links. Mit zunehmendem Mond wandert die beleuchtete Seite allmählich von rechts nach links über die Mondscheibe, das heißt von Osten nach Westen  auf der Mondoberfläche. 

Für eine weitere grobe Orientierung teilen wir den Mond noch wie eine Pizza in vier Stücke, sogenannte „Quadranten': Nordwesten, Nordosten, Südwesten und Südosten.

Mondphasen
  1. Neumond​

  2. Zunehmende Sichel

  3. Erstes Viertel

  4. Zweites Viertel

  5. Vollmond

  6. Drittes Viertel

  7. Letztes Viertel

  8. Abnehmende Sichel

Quelle: Wiki-Commons

Der Erdschein

 Auch wenn nicht Vollmond ist, können wir immer den ganzen Mond erkennen. Der nicht direkt von der Sonne erleuchtete Teil wird nämlich durch von der Erde reflektiertes Licht leicht erhellt. Dieses Phänomen nennt man Erdschein.

Quelle: Wiki-Commons

"Zweifarbigkeit"

 Der Vollmond wirkt auf uns so gross, da er so hell leuchtet. In Wirklichkeit steht er recht klein am Himmel. Es wird dir gelingen, ihn mit der Fingerspitze deines kleinen Fingers abzudecken, selbst wenn du deinen Arm ganz ausstreckst.  Dennoch können wir zwei verschiedene Farben auf der Mondoberfläche unterscheiden: Der Mond besteht aus hellgrauen und dunklen Bereichen. Die hellen sind Gebirge und Hochplateaus aus Regolith, die dunklen Flecken, auch Mare genannt, entstanden aus Lava, das zu Basaltgestein erstarrte. 

Quelle: Wiki-Commons