KOSMOLOGIE

Die Kosmologie erforscht Ursprung, Aufbau und Entwicklung des Universums. Sie ist eine Wissenschaft im Wandel – neue Entdeckungen stellen immer wieder alte Theorien infrage. Die Kosmologie versucht, die grossen Fragen zu beantworten: Wie und wann wurde das Weltall geboren? Welche Gestalt hat es? Woraus besteht es und wie wird es enden? 

Kaum vorstellbar – aber vor 200 Jahren glaubten die Astronomen noch, das Universum bestehe nur aus unserem Sonnensystem und den Sternen, die sich in unbestimmter Entfernung befänden. Vor weniger als 100 Jahren hielt man die Milchstrasse für das gesamte Universum. Doch man fragte sich, was es mit den vielen verschwommenen Lichtflecken überall am Himmel auf sich habe.

1923 entdeckte Edwin Hubble mit dem neuen 2.5-Meter-Spiegelteleskop auf dem Mount Wilson, dass der sogenannte Andromedanebel in Wirklichkeit kein Nebel, sondern ein riesiges System von Sternen in der Entfernung von einer Million Lichtjahren ist – eine Distanz mehr als dreimal so gross wie der Durchmesser der Milchstrasse. Rasch fanden die Astronomen heraus, dass andere verschwommene Flecken ebenfalls ferne Galaxien sind. Woher kommen sie? Wann entstanden sie? Was ist ihr Schicksal? Um diese Fragen zu beantworten, "schufen" Astronomen die moderne Wissenschaft der Kosmologie.

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